Einkaufsliste nutzen: Rezepte einplanen, Einkauf abschließen, Vorrat füllen
Die Homnom-Einkaufsliste rechnet sich automatisch aus deinen eingeplanten Rezepten zusammen. So planst du Rezepte ein, ergänzt eigene Posten, siehst Kosten und schließt den Einkauf in den Vorrat ab.
Kennst du das? Du hast eine Idee, was es diese Woche zu essen gibt – und dann stehst du im Supermarkt und überlegst, ob du jetzt 200 oder 400 Gramm Linsen brauchst, weil das Rezept ja eigentlich für vier Portionen war, du aber nur für zwei kochst. Genau dafür gibt es die Einkaufsliste bei Homnom. Sie ist nicht einfach ein leeres Notizfeld, in das du alles von Hand eintippst. Stattdessen baut sie sich aus den Rezepten zusammen, die du eingeplant hast – und rechnet die Mengen direkt auf deine Portionen um.
In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du die Liste nutzt: Wie die Zutaten überhaupt hineinkommen, wie du Portionen anpasst, eigene Posten ergänzt, die geschätzten Kosten im Blick behältst und am Ende deinen Einkauf sauber in den Vorrat überführst.
Die Einkaufsliste läuft vollständig clientseitig. Deine Liste bleibt lokal in deinem Browser – kein Konto, kein Login nötig.
Rezept-getrieben: woher die Zutaten kommen
Der wichtigste Unterschied zu einer klassischen Einkaufsliste: Bei Homnom ist die Liste rezept-getrieben. Du tippst nicht jede einzelne Zutat ein, sondern du planst Rezepte ein. Die Zutatenliste wird dann automatisch aus allen eingeplanten Rezepten berechnet – inklusive der richtigen Mengen, skaliert auf die Portionen, die du jeweils eingestellt hast.
Das heißt konkret: Wenn du drei Rezepte für die Woche einplanst, sammelt die Einkaufsliste die Zutaten aus allen dreien ein und stellt sie dir als eine vereinheitlichte Liste dar – gruppiert nach Warengruppe, jede Zeile mit Checkbox und Menge.
Woher kommen die eingeplanten Rezepte? Typischerweise aus zwei Richtungen:
Der häufigste Weg: Im Wochenplan stellst du deine Mahlzeiten zusammen und planst die Rezepte ein. Sie landen automatisch in der Einkaufsliste.
Auf der Vorrat-Seite findest du deine kürzlich gekochten Rezepte. Von dort kannst du ein Rezept erneut einplanen – praktisch, wenn dir etwas besonders gut geschmeckt hat.
Rezepte einplanen & Portionen
Sobald Rezepte eingeplant sind, findest du sie im Abschnitt „Eingeplante Rezepte". Hier hast du pro Rezept zwei Stellschrauben:
- Portionen anpassen – Stell pro Rezept ein, für wie viele Personen du kochst. Die Zutatenmengen in der Liste skalieren automatisch mit.
- Rezept entfernen – Brauchst du ein Rezept doch nicht, nimmst du es mit einem Klick wieder heraus. Seine Zutaten verschwinden dann auch aus der Liste.
Das Schöne daran: Du musst nichts nachrechnen. Wenn du ein Rezept, das für vier gedacht ist, auf zwei Portionen stellst, halbiert die Liste die Mengen für dich. Plötzlich passt die Menge Linsen aus dem Beispiel oben ganz von allein.
Tauchen dieselben Zutaten in mehreren Rezepten auf, erscheinen sie in der vereinheitlichten Liste übersichtlich nach Warengruppe sortiert – so läufst du im Laden nicht doppelt durch dieselbe Ecke.
Eigene Posten ergänzen
Natürlich willst du beim Einkaufen nicht nur Rezeptzutaten besorgen. Spülmittel, Kaffee, ein Snack für zwischendurch – sowas steht in keinem Rezept. Dafür gibt es die manuellen Posten.
Über „Zutat hinzufügen" legst du eigene Einträge an. Pro Posten kannst du angeben:
Was du brauchst und wie viel – mit Einheit deiner Wahl.
Damit der Posten an der richtigen Stelle in der gruppierten Liste landet.
Platz für Details wie „nur die kleine Packung" oder „Marke XY".
Diese manuellen Posten werden getrennt von den Rezeptzutaten geführt. So bleibt klar, was aus deinen Rezepten stammt und was du zusätzlich auf eigene Faust ergänzt hast.
Preise & Gesamtkosten
Was kostet dieser Einkauf eigentlich ungefähr? Auch das kannst du dir anzeigen lassen. Pro Zutat lässt sich ein Preis hinterlegen – entweder ein eigener Preis, den du selbst einträgst, oder ein Wert aus dem Datenbank-Lookup.
Eine eigene Karte „Geschätzte Gesamtkosten" summiert die Liste für dich auf. So bekommst du ein Gefühl dafür, in welchem Rahmen sich dein Wocheneinkauf bewegt, bevor du überhaupt losgehst.
| Situation | Anzeige |
|---|---|
| Für alle Zutaten liegt ein Preis vor | Vollständige Gesamtsumme |
| Nur ein Teil der Zutaten hat einen Preis | „ab"-Hinweis bzw. Verhältnis (z. B. 5/8) |
Bei unvollständiger Preisabdeckung zeigt die Karte ehrlich an, dass die Summe nur ein Teilbild ist: Es erscheint ein „ab"-Hinweis oder ein Verhältnis, etwa „5/8 Zutaten mit Preis". Du siehst also auf einen Blick, wie verlässlich die Schätzung gerade ist.
Die Gesamtkosten sind eine Orientierung auf Basis der hinterlegten Preise. Tagesaktuelle Angebote oder Mengenrabatte im Laden kennt die Liste natürlich nicht.
Einkauf abschließen (Vorrat füllen)
Du warst einkaufen – und jetzt? Der Knopf „Einkauf abschließen" schließt den Kreis. Dahinter steckt ein zweistufiger Assistent, der dich sauber durch den Abschluss führt:
Du wählst aus, welche eingeplanten Rezepte du tatsächlich eingekauft hast.
Du feinjustierst die Mengen – falls du im Laden doch eine andere Packungsgröße erwischt hast.
Die Posten wandern in deinen Vorrat. Dein Kühlschrank ist jetzt digital gefüllt.
Ein wichtiger Punkt, der oft für Verwirrung sorgt: Die Rezepte bleiben eingeplant, bis sie tatsächlich gekocht sind. Der Einkauf ist nicht dasselbe wie das Kochen. Du hast die Zutaten zwar zu Hause, aber gekocht hast du das Rezept ja noch nicht. Markiert wird das Kochen separat – nämlich auf der Vorrat-Seite.
Und noch ein praktischer Mechanismus: Der Vorrat zieht ab, was du schon zu Hause hast. Wenn also eine Zutat bereits in deinem Vorrat liegt, musst du sie nicht doppelt schleppen.
Mit „Alles löschen" räumst du die gesamte Liste ab. Praktisch für einen frischen Start in die neue Woche – aber sei dir sicher, dass du nichts mehr brauchst.
Häufige Fragen
Nein. Die Zutaten kommen automatisch aus den eingeplanten Rezepten, skaliert auf deine Portionen. Nur Posten, die in keinem Rezept stehen, ergänzt du manuell.
Die ausgewählten Posten landen in deinem Vorrat. Die zugehörigen Rezepte bleiben aber eingeplant, bis du sie auf der Vorrat-Seite als gekocht markierst.
Weil noch nicht für alle Zutaten ein Preis hinterlegt ist. Das angezeigte Verhältnis (z. B. 5/8) sagt dir, wie viele Zutaten in die Schätzung eingeflossen sind.
Ja. Im Abschnitt „Eingeplante Rezepte" passt du die Portionen pro Rezept an – die Liste rechnet die Mengen sofort um. Beim Abschließen kannst du sie zusätzlich feinjustieren.
So greift alles ineinander: Im Wochenplan planst du deine Rezepte ein, die Einkaufsliste sammelt die Zutaten zusammen, und mit „Einkauf abschließen" füllst du deinen Vorrat. Gekocht wird dann auf der Vorrat-Seite markiert – ein klarer, durchgängiger Ablauf vom Plan bis zum fertigen Gericht.